„Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung“, so der deutsche Philosoph Theodor W. Adorno, der sich zeit seines Lebens intensiv mit dem Holocaust und der Frage auseinandersetzte, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Dieser pädagogischen Forderung Folge leistend machten sich die
4. Klassen unserer Schule am 1. Juli 2026 nach Mauthausen auf – dem größten ehemaligen Konzentrationslager-Komplex auf österreichischem Boden.
Nach der Ankunft teilten sich die Schüler:innen klassenweise auf und traten einen geleiteten Rundgang durch das KZ und dessen Außengelände an. Dabei wurden den Schüler:innen neben der Vermittlung grundlegender Informationen zum Lager unterschiedliche Perspektiven – von Inhaftierten, dem Wachpersonal und der ortsansässigen Zivilbevölkerung – aufgezeigt, um die Jugendlichen für das Thema „Holocaust“ zu sensibilisieren.
Gerade in Zeiten, in denen rechtsextreme Diskurse in die Mitte der Gesellschaft drängen und antisemitische Ressentiments vermehrt geschürt werden, scheint der Besuch der Gedenkstätte – ganz im Sinne Adornos – wichtiger denn je.